Die amerikanischen Pferderassen: Appaloosa - Die Charakteristischen
Sonntag, 11. Januar 2009, 15:18 Uhr
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Niemand kommt umhin, die Zeichnung dieser Pferde einfach beeindruckend zu finden. Denn die Tigerschecken sind einmalig unter den amerikanischen Pferderassen.

Manchmal ist nur ein Teil des Pferderückens in der Tigerscheckzeichnung “bemalt”, manchmal ist auch das ganze Pferd von Tupfen bedeckt. In den USA haben all diese Zeichnungen verschiedene, ganz spezielle Namen. So unterscheidet man zwischen sechs verschiedenen Varianten: Marmor-Bunt, Leopard-Bunt, Decken-Bunt, Schneeflocken-Bunt, Schabrack-Bunt und Schneeflocken-Schabrack-Bunt. Unter den Appaloosas gibt es allerdings auch einfarbige Pferde und Tiere, denen man die Tupfen-Zeichnung kaum ansieht.

Die Tupfen bei den Appaloosas können in Braun über Schwarz und die Fuchsfarbe bis hin zu Palomino-farbenen Tupfen reichen. Grundlage der Fellzeichnung ist immer die Schimmelfarbe, auf der sich die Flecken in verschiedenen Farben bildeten.

 

Die Appaloosas waren das Indianerpferd schlechthin. Allerdings gehen auch sie auf die Pferde der spanischen Konquistadoren zurück. Dort war die Fellfärbung schon länger vorhanden, was viele überraschen mag. Ihren Siegeszug begannen die

Appaloosas jedoch erst, als die Indianer die getupfte Pferderasse, die mittlerweile verwildert war, für sich entdeckten.

Der Name Appaloosa stammt von den Nez Perce Indianern. Diese siedelten am Palouse River im Nordwesten der USA. Das Gebiet dieser Indianer erstreckte sich über die heutigen Bundesstaaten Idaho, Washington und Oregon.

Doch in den 1870er Jahren begannen die Weißen die Indianer systematisch auszurotten. Im Jahre 1877 töteten sie bei einem eine Woche dauernden Kampf die meisten Nez Perce Indianer und auch zahlreiche ihrer Pferde. Besonders viele Appaloosas blieben nicht übrig. Doch der Rancher Claude J. Thompson aus Oregon begründete die Rasse neu. Und die Farmer und Rancher der USA waren von den ausdauernden und zähen Pferden begeistert. 1938 gründete Thompson mit 38 Appaloosas den Appaloosa Club, 1950 wurde die Rasse offiziell anerkannt. Seitdem steigerte sich die Beliebtheit der Pferde von Jahr zu Jahr.

Besonders wurden Appaloosas auch für den Westernreit-Sport entdeckt. Denn die Pferde sind extrem schnell und ganz besonders wendig. Barrel Racing oder Pole Bending ist mit Appaloosas kein Problem.

Aber auch im Reining findet man die intelligenten Tiere immer wieder.

In den USA sind auch Kurzstreckenrennen mit Appaloosas - ähnlich wie mit Quarter Horses - sehr beliebt.

Nach Deutschland kam der Appaloosa in den 70er Jahren. Und auch hierzulande fanden sie gleich Fans. Heute gibt es zahlreiche kleine Appaloosa Zuchten.

Appaloosas haben eine Größe von 1,48 Metern bis 1,60 Metern, zählen also zu den Großpferden. Ihre Reiter schätzen sie vor allem auf Grund ihrer Ausdauer, ihres guten Charakters und ihres immer vorhandenen Kampfgeist.

Die Population der Appaloosas ist in der Gegenwart extrem groß. Die Rasse gilt sogar als drittgrößte auf der Welt. Erstaunlich, denn die Geschichte hat es den Pferden wahrlich nicht leicht gemacht.

Alles über Appaloosas gib es hier zu lesen:

http://www.pferdethema.de/2007/03/16/appaloosa/

Es gibt sogar einen eigenen - amerikanischen - Blog über Appaloosas. Hier einige Beispiele:

http://appaloosablogspot.com/2009/01/08/opinions-wanted-aphc-question-of-the-week/

http://appaloosablogspot.com/2009/01/08/barry-corbin-inducted-in-the-texas-cowboy-hall-of-fame/

http://appaloosablogspot.com/2008/12/18/its-official-national-show-and-youth-world-swap-weeks/



Rasseporträt:Shetland Pony
Dienstag, 2. Dezember 2008, 03:04 Uhr
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Shetland-Ponys sind eine der beliebtesten Pony-Rassen überhaupt. Die Winzlinge sind oft das Einstiegspferd in den Reitsport für Kinder. Für viele Kinder sind sie sogar die erste “große Liebe“.

Wenn ein Kind noch sehr klein ist und schon Reiten lernen möchte, gibt es kein besseres Pferd als die winzigen und doch so robusten Ponys.

Interessante erste Infos fand ich bei Pferdethema

Vor etwa 10000 Jahren kamen die Pferde noch über die geschlossene Eisdecke, die durch die letzte Eiszeit Europa bedeckt hatte, von Skandinavien auf die Inseln nördlich on Schottland.

Die Abstammung von den skandinavischen Rassen kann durch die lange Nasenlinie der Pferdchen erkannt werden, die typisch für nordische Rassen ist. Sie dient dem Vorwärmen der eiskalten Luft in dieser Region.

Über die Zeiten blieben die Tiere stets relativ gleich gebaut, gehören so zu den ursprünglichsten Pferderassen, auch wenn später noch kleinere Arten gezüchtet wurden. Das Original-Shetland-Pony war etwas größer als die heutige Rasse.

Da die Ponys eine enorme Kraft entwickeln konnten und dazu “handlich” klein waren, wurden sie, als die Industrialisierung in Großbritannien ihren Ausgang nahm, häufig als Grubenponys in den Kohlebergwerken Englands genutzt und hatten oft unter dem grausigen Schicksal der Erblindung zu leiden. Auch für andere harte Arbeiten wie das Torfsammeln und Lastentragen waren Shetland Ponys in früheren Jahrhunderten im Einsatz.

Heute sind diese Zeiten zum Glück vorbei und Shetland Ponys nur noch als Freizeitpferde für Kinder im Einsatz.

1885 wurden Shetland-Ponys auch nach Amerika importiert. 1888 wurde der American Shetland Pony Club gegründet. Dadurch wurde das American Shetland Pony geschaffen. Es entstand ausschließlich durch Menschen und deren Kreuzungsverfahren mit Hackneys, Arabern und kleinen Vollblütern. American Shetland Ponys sind durch diese Rassen auch größer als die manchmal sogar unter einen Meter kleinen britischen Shetland Ponys.

Shetland Ponys mit 101 Meter gelten unter Fachleuten angeblich als die am besten gebauten Shetland Ponys. Die Größe dürfte allerdings doch keine so große Rolle spielen, denn alle Shetland Ponys begeistern durch ihren Willen und ihre Kraft, die sie auch für den Einstieg kleiner Kinder in den Turniersport ideal macht.

Häufig wirken Shetland Ponys wie kleine Wollknäule, was durch ihr dichtes Winterfell verursacht wird.

Im Sommer allerdings kommt bei guter Pflege auch ihre wahre Schönheit zu Tage. Shetland Ponys haben meist einen sehr schön gebogenen Hals, an dem ein kleiner, aber sehr ausdrucksstarker Kopf sitzt.

Mähne und Schweif sind sehr lang und voll, was die Shetland Ponys vor Kälte schützt und auch ideal für die Offenstallhaltung macht.

An den Gliedmaßen sind Shetland Ponys gut bemuskelt und kräftig gebaut. Die starken Knochen sind charakteristisch für diese Ponys, ebenso wie der lange, kräftige Rumpf. Shetland Ponys kommen in fast allen bei Pferden gängigen Farben vor, vor allem gibt es Rappen und Braune, aber auch Schimmel, Füchse, Schecken und Tigerschecken.

 

Und zum Schluss hier noch einfach was Nettes.